Wahlempfehlung zum Zweiten!

Bereits vor den Nationalratswahlen konntet ihr eine Wahlempfehlung von uns lesen – speziell für diejenigen Personen, die bei den Wahlen besonders tierfreundliche Politiker unterstützen wollten. Neben dem Nationalrat wurde auch der Ständerat neu besetzt. In den meisten Kantonen kommt es dort demnächst zu einem zweiten Wahlgang. Wichtig dabei: Einzelne Verschiebungen der Sitze sind in diesem Gremium viel stärker spürbar! Zudem sind Ständeratswahlen sogenannte “Personenwahlen”, bei denen man sich die Kandidierenden ganz genau anschauen sollte. Mehr als genug Grund also, auch hier eine Empfehlung abzugeben.

Die detailliere Übersichts-Tabelle zu unserer Empfehlung findet ihr hier.

Wen empfehlen wir und wieso? Unsere Einschätzung basiert u.a. auf Daten aus den Vimentis- und Smartvote-Umfragen, die wir bereits bei den Nationalratswahlen verwendet haben. Des Weiteren haben wir das Abstimmungsverhalten derjenigen Kandidierenden analysiert, die bereits während der vergangenen Legislatur im Nationalrat sassen. Falls keinerlei Daten vorlagen, empfehlen wir grundsätzlich die jeweils tierfreundlichere Partei, beziehen aber auch die Wahlchancen der jeweiligen Person mit ein. Das Ranking der tierfreundlichsten Parteien ist dabei: Grüne, SP, GLP, CVP, FDP und SVP.

Aargau
Marianne Binder-Keller, CVP
Ruth Müri, Grüne

Gemäss Umfragen ist der Fall für Ruth Müri (Grüne) klar – ihre Chancen zu einem Einzug ins “Stöckli” stehen gut. Die zweite Person für die Wahl ist hingegen unklar. Wir haben uns schliesslich dafür entschieden, Marianne Binder-Keller (CVP) für den zweiten Sitz zu empfehlen. Thierry Burkart (FDP) hat zwar bessere Werte in den Wahlumfragen, er hat allerdings jede tierrelevante Abstimmung in der vergangenen Legislatur abgelehnt. Marianne Binder-Keller sass in dieser Zeit im Grossen Rat des Kantons Aargau, bekommt als CVPlerin einmal Vertrauen auf Vorschuss, da ihre Fraktion als Ganzes tierfreundlicher als die FDP abgestimmt hat.

Basel-Landschaft
Maya Graf, Grüne

In Basel-Landschaft fällt die Entscheidung mit Blick auf die Wahlumfragen klar für Maya Graf (Grüne) aus. Ausserdem hat sich Maya Graf im Nationalrat mit Tierschutz-Vorstössen bereits einen Namen gemacht.

Bern
Regula Rytz, Grüne
Hans Stöckli, SP

Regula Rytz (Grüne) ist aufgrund der Analyse der Wahlumfragen gesetzt, sie hat einen tadellosen Wert bei den Abstimmungen im Nationalrat. Hans Stöckli (SP) ist aufgrund der Tatsache, dass er keine Wahlumfrage ausgefüllt hat und auch nicht im Nationalrat sass, bis zu einem gewissen Grad eine Blackbox. Christa Markwalder (FDP) hat für ihre Fraktion relativ gute Werte beim Tierschutz. Trotzdem geben wir eine Empfehlung für Stöckli ab – hauptsächlich wegen des grundsätzlich tierfreundlicheren Abstimmungsverhaltens seiner Partei.

Freiburg
Christian Levrat, SP
Beat Vonlanthen, CVP

Hier wurde die Wahlempfehlung ausschliesslich aufgrund der Parteizugehörigkeit getroffen, da keinerlei Daten vorhanden waren.

Genf
Lisa Mazzone, Grüne
Carlo Sommaruga, SP

Beide empfohlenen Personen haben im Nationalrat gute Abstimmungswerte und stechen dadurch im Genfer Kandidierendenfeld klar heraus.

Schwyz
Othmar Reichmuth, CVP

Reichmuths Gegner im zweiten Wahlgang ist Pirmin Schwander (SVP). Dieser hat einen sehr schlechten Abstimmungswert bei tierrelevanten Initiativen und auch bei Vimentis und Smartvote spricht er sich gegen tierfreundliche Massnahmen aus. Mangels besserer Alternativen empfehlen wir deshalb Othmar Reichmuth (CVP) zu Wahl.

Solothurn
Roberto Zanetti, SP

Roberto Zanetti (SP) weist als bisheriger Nationalrat ein solides Abstimmungsverhalten bei tierrelevanten Themen auf und kann sich so klar von seinem Konkurrenten absetzen.

St. Gallen
Paul Rechsteiner, SP
Beni Würth, CVP

Roland Rino Büchel (SVP) sticht mit dem schlechtestmöglichen Ergebnis bei den Abstimmungen im Parlament hervor. Zu den anderen beiden Kandidierenden liegen keine Daten vor, jedoch kann man davon ausgehen, dass sie aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit tierfreundlicher gestimmt sind.

Tessin
Marina Carobbio, SP
Filippo Lombardi, CVP

Marina Carobbio (SP) weist gute Ergebnisse bei der Analyse des Abstimmungsverhaltens auf. Bei den anderen Kandidierenden gibt es leider keine weiteren Daten dazu. Aufgrund der Parteizugehörigkeit empfehlen wir den moderaten Filippo Lombardi (CVP).

Waadt
Adèle Thorens, Grüne
Ada Marra, SP

Das Abstimmungsverhalten von Adèle Thorens (Grüne) ist makellos, genau wie der Smartvotewert. Deshalb erhält sie von uns eine klare Empfehlung! Und auch Ada Marra (SP) zeichnet sich durch tierfreundliche Voten aus – dieses Doppelticket gilt es aus unserer Sicht zu unterstützen.

Zug
Tabea Zimmermann, Grüne

Der Wert bei Vimentis ist bei Tabea Zimmermann (Grüne) sehr verbesserungswürdig. Generell trauen wir ihr aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit jedoch – unter Anbetracht der verbleibenden Kandidierendenam – am meisten zu, sich für den Tierschutz einzusetzen.

Zürich
Marionna Schlatter-Schmid, Grüne

Für Ruedi Noser (FDP) haben wir keinerlei Werte. Die Werte von Marionna Schlatter-Schmid (Grüne) sind nahezu perfekt. Die Entscheidung ist aus unserer Sicht gefallen!


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