Prof. Dr. Markus Wild: «Machen wir der Tierhölle ein Ende.»

Prof. Dr. Markus Wild (Professur für Theoretische Philosophie, Universität Basel)

Statement anlässlich der Pressekonferenz vom 22. Juni 2016 zur Volksinitiative Kanton Basel-Stadt Grundrechte für Primaten

Meine Damen und Herren

Ich freue mich sehr mit Meret Schneider, Adriano Mannino, Tobias Sennhauser und Raphael Neuenburger auf diesem Podium sitzen zu dürfen. Das sind vier Menschen, deren Engagement und Arbeit ich extrem bewundere.

Zu meiner Person: Ich bin Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Basel. Mein zentrales Forschungsgebiet ist die Tierphilosophie.1 In den vergangenen Jahren habe ich mich wissenschaftlich in erster Linie mit Fragen der Tierethik befasst. Zudem bin ich seit 2012 Mitglied der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) sowie seit 2016 Nationaler Forschungsrat des Schweizer Nationalfonds (SNF).

Die folgende Stellungnahme bringt meine eigene Expertise und meine eigene Einschätzung zum Ausdruck und deckt sich nicht zwingend mit den Ansichten der eben genannten Institutionen und Gremien.

***

1934 hat der deutsche Philosoph Max Horkheimer – der übrigens in Bern begraben liegt – unsere Gesellschaft mit einem Hochhaus verglichen. Zuunterst liegt der Keller. Und in diesem Keller, schreibt Horkheimer, finde sich „das unbeschreibliche, unausdenkliche Leiden der Tiere“. Er nennt es „die Tierhölle“.

Heute, über 80 Jahre später, ist die Situation der Tiere nicht viel besser geworden.

Die Zahl der Tiere, die wir für wirtschaftliche oder wissenschaftliche Zwecke verbrauchen, steigt jährlich. Rund 64 Milliarden Tiere wurden 2014 weltweit geschlachtet. (Dabei sind Fische, die als Industrie- und nicht als Landwirtschaftsprodukt gelten, nicht eingerechnet.) Rund 118 Millionen Labortiere wurden verbraucht. Würde Dante dem ersten Teil seiner Göttlichen Komödie ein Update geben, er müsste einen neuen Höllenkreis einführen.

Aber – und das ist die gute Nachricht – wir machen uns langsam auf den Weg, um diese Hölle loszuwerden. In der Schweizer Bundesverfassung finden wir seit 1992 die Idee einer Würde der Kreatur. Im gleichen Jahr wurde die Volksinitiative „Weg vom Tierversuch“ zwar vom Schweizer Volk mit 56% abgelehnt, aber immerhin 864’898 Schweizerinnen und Schweizer sagten Ja zu dieser Initiative. (Damals wurden Initiativen nicht in erster Linie „gewonnen“ oder „verloren“, sondern waren Ausdruck eines wirklichen Anliegens, Hinweis auf ein wirkliches Problem und Anstoss für wirkliche Veränderungen und kein Instrument von Parteipropaganda, wie es seither immer häufiger der Fall ist.)

Unter einer Kreatur können wir vieles verstehen. Aber für alle – Laien und Experten – ist klar, dass wir damit in erster Linie Tiere meinen. Denn die Würde schützt den sogenannten „Eigenwert“ (Art. 3 TSchG). Und wir sind alle überzeugt, dass Tiere nicht nur für andere da sind, sondern dass sie selbstständige Wesen mit einem eigenen Wert sind.

Unser Gesetz schützt also Tiere nicht nur vor Schmerz, Leid, Stress und Angst, es schützt auch die Würde, den Eigenwert des Tiers. Was aber ist mit dieser Tierwürde gemeint? In der Regel werden die folgenden drei Dinge als eine Verletzung der Würde der Tiere.

Erstens dürfen Tiere nicht erniedrigt werden.
Zweitens dürfen keine tiefgreifenden Eingriffe in das Erscheinungsbild oder in die Fähigkeiten eines Tiers gemacht werden.
Drittens soll das Tier vor übermässiger Instrumentalisierung eines Tiers geschützt werden.

Sie haben vielleicht gemerkt, dass ich immer vom „Tier“ in der Einzahl spreche. Das hat seinen guten Grund. Mit dem Begriff der Würde ist der „Eigenwert des Tieres“ gemeint. Damit ist ausdrücklich ein einzelnes Tier gemeint. Mit dem Begriff der Würde wird einem tierlichen Individuum Würde zugestanden, nicht einer Gruppe von Tieren oder einer Tierart.

Die Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert die ethische Idee der Tierwürde. Neueren Umfragen zufolge lehnt eine Mehrheit der Bevölkerung belastende Tierversuche ab. So hat die Umfrage vom DemoScope aus dem Jahr 2013 gezeigt, dass 66 % der Befragten gegen belastende Tierversuche sind, weil sie diese ethisch nicht für vertretbar hallten. Nur 21 % befürworten Experimente, die Tieren Schmerz oder Leid zufügen, und nur eine kleine Minderheit von 8 % befürwortet Versuche mit dem höchsten Schweregrad, dem Schweregrad 3.2

Dennoch wird im Kanton Zürich gerade ein politischer und juristischer Kampf um Primatenversuche mit hohem Schweregrad geführt. Solche Kämpfe lohnt es sich zu führen. Es geht um Rhesusaffen. Diesen Affen wird operativ eine Sonde in den Schädel gesetzt und fixiert. Wiederholt werden die Affen auf einem Versuchsstuhl fixiert, um Aufgaben zu lösen. Den Affen wird Wasser vorenthalten, um sie zu zwingen, Aufgaben zu lösen. (Man spricht hier gerne von „Motivation“, aber den Motivationstrainer möchte ich sehen, der Leuten Flüssigkeit vorenthält, um sie zur Arbeit zu „motivieren“!) Die Affen sind über 24 Monate für fünf Tage in der Woche einem mehrstündigen Flüssigkeitsentzug ausgesetzt. Mithilfe von elektrischen Schocks, die dem Gehirn dieser Affen verabreicht werden, sollen Störungen simuliert werden, die psychischen Störungen wie Depressionen oder Psychosen gleichen. Anders ausgedrückt: Man verabreicht den Affen Elektroschocks, die zu psychischen Störungen führen. Diese ganze Prozedur stellt in meinen Augen eine erhebliche, weil leidvolle und lange anhaltende Verletzung der subjektiven Interessen der Affen dar. Es ist ganz unklar, welche Art von Sozialleben diesen Affen während dieser höllischen Zeit überhaupt bleibt.3

Dieser Versuch gleicht stark jenen Versuchen, die auch vom Bundesgericht im Jahr 2009 nicht zugelassen wurden.4 Zum ersten Mal konnten die Interessen der Affen die Interessen de Forschung überwiegen. Warum kommt man heute wieder mit den fast gleichen Affenversuchen? Offensichtlich geht es nicht so sehr um Forschung, als vielmehr um Politik. Man will die Entscheidung des Bundesgerichts rückgängig machen.

Natürlich verspricht sich die Forschung davon auch einen Nutzen. Sie sagt, dass diese Untersuchungen irgendwann und irgendwie vermutlich leidenden Menschen helfen werden. Was in der Argumentation der Forschung leider immer wieder und immer noch fehlt, sind Metastudien über den tatsächlichen Erfolg vergleichbarer Versuche mit Tieren. Die Behauptung, dass bestimmte Tierversuche zu Erfolgen führen, kann mithilfe von Metastudien empirisch überprüft werden. Somit könnte durchaus etwas über die Wahrscheinlichkeit von Erfolgsaussichten bei Tierversuchen dieser Art ausgesagt werden. Allerdings sind solche Metastudien bislang eher rar und die existierenden Metastudien werfen ein kritisches und teilweise verheerendes Licht auf Tierversuche. Das Problem kann an einem einfachen Beispiel illustriert werden. In Tierversuchen sind Tiere Modelle, z.B. Modelle für einen bestimmten Krankheitsverlauf oder für Wirkungen eins Medikaments. Tiermodelle in Tierversuchen sollen zuverlässige Aussagen für Wirkungen bei Menschen aufgrund der grossen Ähnlichkeit der Tiere mit Menschen machen. Ausgehend von diesem grundlegenden, aber umstrittenen Prinzip würde man erwarten, dass Versuche mit Schimpansen besonders erfolgsversprechend sein müssen (ganz abgesehen von Versuchen mit Menschen, die wir mit guten Gründen nicht durchführen), weil Schimpansen aufgrund ihrer grossen Ähnlichkeit mit Menschen ideale Tiermodelle sein müssten. Allerdings belegen Metastudien zu biomedizinischen Versuchen mit Schimpansen das Gegenteil. Mit zwei Ausnahmen kann für alle therapierelevante Forschung an Schimpansen in den USA gesagt werden: „It will be very difficult to defend the necessity of nearly all current biomedical research on chimpanzees.“5 Das ist ein vernichtendes Urteil. Andere Metastudien weisen auf die erstaunlich schlechte Erfolgsrate der von Tierversuchskommissionen bewilligten Tierversuche sowohl im Hinblick auf die Zitation in klinischen Fachzeitschriften als auch im Hinblick auf die Beeinflussung neuer Therapien hin. Unlängst wurde auch die erstaunlich oft auftretende schlechte wissenschaftliche Qualität von Tierversuchen dem kritischen Studium unterzogen.6

Insbesondere der Nutzen von Forschung an Tiermodellen im Bereich psychischer Störungen ist umstritten. Und darum soll es beim Zürcher Versuch ja im Effekt gehen. Tiermodelle können hier nur mit Schwierigkeiten auf Menschen übertragen werden. Hinzu kommt das Problem, dass aufgrund der Unbestimmtheit der Begriffe für Störungen wie Depressionen und der Unklarheit der zugrunde liegenden biologischen Mechanismen unklar bleibt, was eigentlich genau mithilfe des Tiers modelliert werden soll.7 Aus diesem Grund erscheinen die Versprechungen für die Linderung der Leiden von Menschen alles andere als gewiss. Alles, was gewiss ist, ist, dass die betroffenen Affen in der Tierhölle leben werden.

Am 28. Mai 2016 wurde im Zoo Cincinnati der Gorillamann Harambe erschossen, weil ein Kind in sein Gehege geraten war.8 Wer ist schuld? Die Eltern? Die Zooleitung? Der weltweite Aufschrei hat aber deutlich gezeigt, wo das Problem liegt. Das Problem liegt in der Einrichtung des Zoos, in der Haltung von grossen Menschenaffen und anderen grossen Tieren im Zoo.9 (Erinnern Sie sich, wo und wann in der Schweiz zum letzten Mal ein Mensch von einem Bären angefallen worden ist? Das war 2009, im Berner Bärenpark. Ein junger Mann ist ins Gehege geklettert und wurde von einem Bären attackiert, der wiederum von der Polizei angeschossen werden musste. Soweit ich weiss, gibt es keinen anderen glaubwürdigen Bericht einer Bärenattacke auf einen Menschen in der Schweiz. Wenn in Europa Menschen von Wildtieren attackiert und sogar getötet werden, dann immer nur in Zoos, niemals in der freien Wildbahn.)

2014 starb der Silberrücken Kisoro im Basler Zoo an Fuchsbandwurm. Kisoros Sohn Zungu konnte die Nachfolge seines Vaters nicht antreten. Das hätte Zuchtprobleme geben. Offenbar konnte man ihn auch nicht weggeben, auch das hätte Zuchtprobleme gegeben, sondern man musste einen neuen Gorillamann einfliegen (M’tonge). Zungu wurde kastriert und vom neuen Gorillamann übel zugerichtet. (Ich sage, wie Sie gemerkt haben, nicht „Gorillamännchen“, sondern „Gorillamann“. Der Ausdruck „Männchen“ ist im Anbetracht eines Gorillas fast schon lächerlich.) Schliesslich wurde auch Zungu eingeschläfert, offensichtlich litt auch er an Fuchsbandwurm. Zungus Wirbelsäure und seine Hoden waren missgebildet. Wir haben im Zoo also einen Gorillamann in Gefangenschaft, dessen Vater an Fuchsbandwurm stirbt. Weil er nicht in die Zucht passt, wird ein fremder Gorillamann eingeführt, der ihm die Familie und das Revier streitig macht und ihn gefährlich verletzt. Der Gorillamann leidet an Rückenproblemen und anderen Missbildungen. Er wird kastriert. Er passt nicht in das sog. „Zuchterhaltungprogramm“. Er ist „überschüssiges Leben“. Schliesslich stirbt auch er am Bandwurm. Und das alles, weil Zungu im Zoo leben muss: gefangen, missbildet, verletzt, kastriert, der Familie entfremdet, den Vater verloren, schliesslich umgebracht.

Es besteht kein Zweifel: Die Rhesusaffen und die Gorillas werden erniedrigt, wir greifen massiv in ihr Wohlbefinden und in ihr soziales Leben ein, wir verursachen Schmerz, Leid, Angst und Stress. Und wir instrumentalisieren diese Geschöpfe für unsere Interessen. Dabei ist in beiden erwähnten Fällen fragwürdig, ob die vorgeblichen edlen Ziele dieser Instrumentalisierung wirklich erreicht werden können. Ich habe bereits auf die Problematik der Tierversuche hingewiesen. Der Zoo gibt vor zu Artenschutz beizutragen. Auch das kann in Frage gestellt werden. Kinder scheinen in Zoos eher zu lernen, dass es alle diese Tiere bald nur noch in Zoos geben wird. Zumindest ist ein Artenschutz, der Exemplare seltener Arten aus Zuchtgründen töten muss, wie die den Gorillamann Zungu, ein seltsamer Artenschutz. Das Problem des Männerüberschusses im Zoo erinnert eher an das Schreddern männlicher Küken in der Eierindustrie: ein einkalkulierter und notwendiger Bestandteil der Instrumentalisierung von Tieren.)

Mir scheint, dass wir diese Tiere besser schützen müssen, um ihre Hölle zu beenden. Deshalb stimme ich mit dem Anliegen der Initiative 100% überein: Die bestehenden rechtlichen Bestimmungen in der Schweiz tragen den Interessen Primaten viel zu wenig Rechnung, weshalb Primaten des Schutzes durch Grundrechte bedürfen, und zwar Grundrechten auf Leben sowie auf körperliche und geistige Unversehrtheit. In Baselstadt können wir damit beginnen.

Die Eidgenössische Ethikkommission EKAH hat 2006 zusammen mit der Tierversuchskommission einen Bericht mit dem Titel „Forschung an Primaten – eine ethische Bewertung“ publiziert. Dort heisst es, dass eine „klare Mehrheit der Mitglieder beider Kommissionen […] eine Güterabwägung für Versuche mit grossen Menschenaffen als ethisch nicht zulässig erachtet“. Das heisst de facto, dass wir grossen Menschenaffen (Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans) so etwas wie Grundrechte zugestehen sollten. Wir sollten ihr Recht auf Leben und Leidfreiheit nicht gegen Erkenntnisgewinne und andere menschliche Interessen aufwiegen, auch nicht für einen Spaziergang im Zoo.

Allerdings steht im Bericht auch Folgendes: Bei allen anderen Primaten erachtet „die Mehrheit eine Güterabwägung als zulässig“. Warum sollten wir Menschaffen so speziell behandeln und die anderen Affen nicht? Die Idee dahinter lautet, dass Menschenaffen uns sehr ähnlich sind. Menschen und Menschenaffen haben durchaus vergleichbare kognitive und soziale Fähigkeiten. Allerdings finden sich diese sozialen und kognitiven Fähigkeiten auch bei zahlreichen anderen Primaten, insbesondere bei Rhesusaffen. Rhesusaffen verfügen über Fähigkeiten der sozialen Kognition10, sie überliefern soziale Verhaltensweisen durch kulturelle Tradierung oder durch Lernen von anderen Affenarten11, sie klassifizieren Objekte12, sie ziehen kausale Schlüsse13, sie scheinen im Ansatz über ein episodisches Gedächtnis zu verfügen14 und sie scheinen eine Art von Selbstbewusstsein zu haben15. Es gibt freilich auch Unterschiede. Doch der springende Punkt an den soeben aufgezählten kognitiven und sozialen Fähigkeiten besteht darin, dass diese Fähigkeiten lange als Eigentum des Menschen und dann der grossen Menschenaffen angesehen worden sind. Wenn es aber deutliche Hinweise gibt, dass auch andere Primanten, wie etwa Rhesusaffen, über relevante kognitive und soziale Fähigkeiten verfügen, gibt es keinen überzeugenden Grund mehr für die strikte moralische Unterscheidung zwischen grossen Menschenaffen und anderen Primaten. Alle Primaten sind hochkomplexe Wesen und besitzen ein fundamentales Interesse daran, zu leben und körperlich und geistig unversehrt zu bleiben.

Wir sollten deshalb die Interessen aller Primaten ernst nehmen und sie vor Leid, Tod und Erniedrigung schützen. Einen zuverlässigen Schutz bieten Grundrechte. Wir sollten dringend die Idee der Würde des Tiers in die Richtung der Grundrechte für Primaten entwickeln. Die Affen haben viel zu verlieren, nämlich ihre körperliche und psychische Gesundheit, ihr soziales Leben und schliesslich ihr biologisches Leben. Auch wir haben viel zu verlieren, wenn wir diese wunderbaren, witzigen, beeindruckenden und frechen Tiere nicht endlich schützen. Wir haben unsere Menschlichkeit zu verlieren. Machen wir der Tierhölle ein Ende.



1 Vgl. Tierphilosophie zur Einführung, Hamburg 20133; Tierethik zur Einführung, Hamburg 2016 (zus. mit Herwig Grimm).
2 Vgl. Medienmitteilung STS.
3 Vgl. „Was die Forscher mit den Affen planen“, NZZ 15.12.2015.
4 Vgl. „Restriktive Praxis für Versuche mit Affen bestätigt“, NZZ 13.10.2009.
5 B.M. Altevogt, D.E. Pankevich, M.K. Shelton-Davenport, J.P. Kahn (eds.), Chimpanzees in biomedical and behavioral research: Assessing the necessity. Washington 2011. Vgl. auch die Zitationsstudie von A. Knight, „The poor contribution of chimpanzee experiments to biomedical progress“, J. Appl. Anim. Welf. Sci. 10 (2007) 281-308.
6 Vgl. dazu allgemein A. Knight, The Costs and Benefits of Animal Experimentation, New York 2011.
7 Vgl. M. Lemoine, „Extrapolation from Animal Model of Depressive Disorders: What’s Lost in Translation?“, in: J.C. Wakefield, St. Demazeux (eds.), Sadness or Depression? International Perspectives on the Depression Epidemic and Its Meaning, Springer 2015, 157–172.
8 Vgl. „Gorilla packt Kind im Zoo und wird erschossen“, NZZ 29.5.2016.
9 Ich stimme mit der Einschätzung von Lori Grune überein.
10 J.I. Flombaum L.R. Santos, „Rhesus monkey attribute perception to others“, Current Biology 15/5 (2005), 447–52; L.R. Santos, A.G. Niessen, J.A. Ferrugia, „Rhesus monkeys, macaca mulatta, know what others can and cannot hear“, Animal Behaviour 71/5 (2006), 1175–81; L.A. Drayton, L.R.. Santos, „A decade of theory of mind research on Cayo Santiago: Insights into rhesus macaque social cognition“, American Journal of Primatology 78/1 (2016), 106–16.
11 F.B.M. de Waal, R. Mei Ren, „Comparison of the reconciliation behavior of Stumptail and Rhesus Macaques, Ethology 78/2 (1988), 129–42; J. Call, G. Peter, F.B.M. de Waal, „Influence of kinship and spatial density on reconciliation and grooming in rhesus monkeys“, American Journal of Primatology 39/1 (1996), 35–45.
12 L.R. Santos, G.M. Sulkowski, G.M. Spaepen, M.D. Hauser, „Object individuation using property/kind information in rhesus macaques (Macaca mulatta)“, Cognition 83 (2002), 241–64; W. Phillips, L.R. Santos, „Evidence for kind representations in the absence of language: Experiments with rhesus monkeys (Macaca mulatta)“, Cognition 102 (2007), 455–63.
13 M.D. Hauser, B. Spaulding, „Wild rhesus monkeys generate causal inferences about possible and impossible physical transformations in the absence of experience“, Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA 103 (2006), 7181–5.
14 V.L. Templer, R.R. Hampton, „Cognitive mechanisms of memory for order in rhesus monkeys (Macaca mulatta)“, Hippocampus 23/3 (2013), 193–201.
15 K. Toda, M.L. Platt, „Animal cognition: monkeys pass the mirror test“, Current Biology 25/2 (2015), 64–66.


UNTERSTÜTZEN SIE UNS