Als Gesellschaft wurde uns in den letzten Jahrzehnten eine Art zu essen angewöhnt, welche die Klimaerwärmung vorantreibt, den Welthunger und die Wasserknappheit verschärft, ungesund ist und den Verfassungsgrundsatz des Tierschutzes verletzt.1 Das ethisch-politische Problem besteht dabei hauptsächlich im hohen Konsum tierischer Nahrungsmittel.2 Deshalb besteht auch die rationale Lösung maßgeblich in der Förderung der pflanzlichen Ernährung.3

Durch die Verschärfung des Klimawandels und das Schaffen multi-resistenter Keime erhöht die Produktion tierischer Nahrungsmitteln existenzielle Risiken, die die zukünftige Entwicklung auf unserem Planeten massiv verschlechtern könnten. Durch die Haltung und Schlachtung bewusstseinsfähiger Lebewesen ist die Industrie verantwortlich für ein beispielloses Ausmaß an Leid. Diese Tatsachen müssen entsprechend ernst genommen werden, um eine ethische Katastrophe zu verhindern.

Darüber hinaus ist der Bereich der Ernährung im Diskurs über Nachhaltigkeit äußerst vernachlässigt. Verhältnismäßig wenige Ressourcen werden hier für Effizienzgewinne aufgewendet, obwohl in diesem Bereich die größte und umfassendste Wirkung erzielt werden könnte, selbst mit kleinen Veränderungen. Strategisch legt also auch diese überlegung einen Fokus auf die Reduzierung des Konsums tierischer Nahrungsmittel nahe.

Wir können die Trendwende schaffen: Robust steigender Pro-Kopf-Konsum bei den pflanzlichen Nahrungsmitteln, robust sinkender Konsum bei den tierischen.

Andere Versionen

Ressourceneffizienz und Klimawandel

Die Nutztierhaltung führt zu vielen Umweltproblemen. Insbesondere ist sie eine Hauptursache des Klimawandels. Das UNO-Umweltprogramm UNEP hält eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen) um mindestens 50% bis 2050 für notwendig, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern.4 Um dieses Ziel zu erreichen, sollten wir uns als Gesellschaft vermehrt pflanzlich ernähren.5 Dies nicht zuletzt auch angesichts der sonst drohenden ökonomischen Kosten.

Diese überlegungen sind umso wichtiger, da in der Zukunft um ein Vielfaches mehr Menschen betroffen sein werden. Nicht nur wird es durch das Bevölkerungswachstum mehr Menschen pro Generation geben. 6 Sie ist damit ebenso klimaschädlich wie der Verkehr mit 15%.7 Auf Obst und Gemüse hingegen entfallen lediglich 1,9% der THG-Emissionen, auf Getreideprodukte sogar nur 1,4%.8 Das Umweltbundesamt9, das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft10 und der zugehörige Sachverständigenrat11 sowie das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung12 kommen unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass eine nachhaltige Reduktion des Methanausstoßes in der Tierhaltung, die 71% der landwirtschaftlichen THG-Emissionen ausmacht, vor allem durch eine Verminderung des Konsums tierischer Lebensmittel erreicht werden muss. Der Klimawandel verschärft zudem auch die Ernährungsunsicherheit der ärmsten Menschen weltweit.13

Ressourcenineffizienz: Für eine pflanzliche Ernährung wird eine 5-mal kleinere Agrarfläche benötigt als für die aktuelle Durchschnittsernährung.14 Die Nutztierhaltung beansprucht 70% des weltweiten Kulturbodens und 30% der Erdoberfläche.15 70% des abgeholzten Amazonaswaldes werden zu Viehweiden und ein Großteil der restlichen 30% wird für den Futteranbau verwendet.16 Deutschland importiert sein Soja mehrheitlich aus Brasilien und trägt damit zu dieser Abholzung bei.17

Wasserverschmutzung: Tierexkremente (Ammoniak), Antibiotika, Hormone und Düngemittel sowie Pestizide für den Futteranbau machen die Nutztierhaltung zu einer der größten Quellen der Wasserverschmutzung.18

Kosten: Wird nichts gegen diese Umweltprobleme unternommen, entstehen gemäß der britischen Regierung allein durch die Folgen des Klimawandels volkswirtschaftliche Verluste von 5-20% des globalen Bruttoinlandsprodukts (bis zu € 5.500 Mrd. pro Jahr). Die Kosten zur Vermeidung der schlimmsten Folgen werden dagegen auf lediglich 1% davon geschätzt.19

Ressourceneffizienz und Weltarmut

Die Tierindustrie führt durch ihren enormen Ressourcenverschleiß zu vielen sozioökonomischen Problemen. Sie untergräbt dadurch unsere Fairness gegenüber den Bewohnern der ärmsten Länder und verschärft insbesondere den Welthunger.20 Aufgrund ihrer Effizienz bietet die pflanzliche Ernährung eine rationale Lösung für das Problem und sollte deshalb gefördert werden.21 Dies liegt auch angesichts des erwarteten globalen Bevölkerungswachstums nahe.

Wasserknappheit: In Regionen, in denen Futterpflanzen künstlich bewässert werden müssen, verschärft die Nutztierhaltung die Wasserknappheit. Wird der Wasserverbrauch berücksichtigt, der in die Produktion eingeht, so werden für 1kg Rindfleisch über 15.000l Wasser benötigt.22 Für 1kg Weizen sind es nur 1.600l.23

Verdrängung lokaler Bauern: Der massive Landbedarf der Nutztierindustrie führt oft zur Vertreibung indigener, kleinbäuerlicher Bevölkerungen aus ihrem angestammten Land.24

Verteuerung von Grundnahrungsmitteln: Der Futtermittelbedarf der Nutztierindustrie trägt zu steigenden Weltmarktpreisen für Getreide und Soja bei.25 Dies trifft insbesondere die Menschen in den ärmsten Ländern.26

Nahrungsverschwendung und Welthunger: Die Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt bis zu 13kg Getreide, für 1kg Schweinefleisch sind es bis zu 6kg Getreide.27 Global werden 85% der Sojaernte28 und 35% der Getreideproduktion an Nutztiere verfüttert29, in Deutschland gar 60% 30. Gleichzeitig sind 842 Mio. Menschen permanent unterernährt31, 20.000 sterben täglich an den Folgen 32. Würde man die Getreideernten der menschlichen Ernährung zur Verfügung stellen, könnten bereits heute 4 Mrd. Menschen mehr ernährt werden33 – mehr als der erwartete Bevölkerungsanstieg von 2.4 Mrd.34

Pflanzliche Ernährung und Gesundheit

In Deutschland werden aus medizinischer Sicht gegenwärtig zu viele tierische Nahrungsmittel konsumiert, was zu zahlreichen Gesundheitsproblemen und hohen Kosten führt. Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung ist gesund und verringert das Risiko für diverse Erkrankungen.35 Sie sollte deshalb als kostengünstige Krankheitsprävention gefördert werden.

Antibiotikaeinsatz und Pandemiegefahr: Damit die Tiere nicht erkranken, wurden allein im Jahr 2012 in Deutschland 1.619 Tonnen Antibiotika in der Nutztierindustrie eingesetzt.36 Multiresistente Keime sind unter Nutztieren entsprechend weit verbreitet.37 Werden sie durch den Konsum tierischer Produkte auf Menschen übertragen, sind die Behandlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Findet kein Umdenken statt, könnten die heutigen Antibiotika in 10-15 Jahren wirkungslos sein.38 Bereits heute sterben jedes Jahr 23.000 Menschen in Europa an resistenten Keimen.39 Die Keimdichte in der Nutztierindustrie begünstigt außerdem die Entstehung von Pandemien wie der Vogelgrippe.40 Diese bergen das Risiko, große Teile der menschlichen Bevölkerung auszulöschen und menschliche Entwicklung um ein Vielfaches zurückzuwerfen. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit für eine solche Katastrophe nur sehr gering ist, gebieten es die äußerst großen negativen Folgen bereits jetzt dagegen vorzugehen. Das Risiko muss in Anbetracht der erhöhten Gefahrenlage durch multi-resistente Keime minimiert werden.

Pflanzliche Ernährung: Die American Diatetic Association (ADA) (jetzt Academy for Nutrition and Diatetics)41, die Dietitians of Canada42, die Dietitians Association of Australia43, der National Health and Medical Research Council der australischen Regierung44 sowie die weltweite größte Vereinigung von Kinderärzten, die American Academy of Pediatrics, kommen zum Ergebnis, dass eine rein pflanzliche Ernährung nicht nur für Menschen in jedem Alter geeignet ist, sondern auch verschiedene gesundheitliche Vorteile bietet:

Verschiedene Expertinnen und Experten sind unabhängig voneinander zu dem Ergebnis gekommen, dass eine vegane Ernährungsweise von Kleinkindern und Kindern gefahrlos, ohne Defizite bezüglich Nährstoffen und Wachstum und mit einigen bedeutsamen gesundheitlichen Vorteilen befolgt werden kann.45

Lediglich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung kommt in ihrer Publikation zu einem anderen Ergebnis, obwohl sie eben jene Institutionen mitunter zitiert. Während eine rein pflanzliche Lebensweise für Erwachsene geeignet sei, raten sie bei Kleinkindern, Kinder und Schwangeren davon ab. Damit wenden sie sich gegen den weltweit entstehenden wissenschaftlichen Konsens.46

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen lässt sich durch eine Erhöhung des pflanzlichen Anteils an unserer Ernährung deutlich reduzieren.47 Pflanzliche Produkte enthalten weniger gesättigte Fettsäuren und kein Cholesterin.

Diabetes mellitus: Je weniger tierische Produkte konsumiert werden, desto geringer ist das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken. Bei einer gänzlich fleischlosen Ernährung liegt das Risiko fast 50% tiefer.48

Übergewicht: Teilnehmer, die ihren Konsum tierischer Produkte reduzierten, nahmen in einer Studie über 5 Jahre am wenigsten Gewicht zu.49 Die Kaloriendichte vieler pflanzlicher Nahrungsmittel ist tief, während sie einen hohen Nährwert und Ballaststoffgehalt aufweisen.

Gesundheit und Kuhmilch: Die Werbung lässt uns glauben, dass der Konsum von Kuhmilchprodukten für gesunde Knochen notwendig sei. Die wissenschaftlichen Daten legen jedoch nahe, dass der Kuhmilchkonsum keinen Einfluss auf das Frakturrisiko hat 50, auch nicht bei Jugendlichen und Kindern 51.

Kosten: Es ist davon auszugehen, dass die volkswirtschaftlichen Folgekosten des zu hohen Konsums tierischer Produkte massiv sind. In Deutschland betragen allein die Kosten für übergewicht schätzungsweise mindestens 20 Mrd. € pro Jahr.52

Tierrechte

Ob biologisch oder konventionell, die Verwertung von “Nutztieren” tangiert den gesetzlich garantierten Tierschutz.53 Sie führt zu vielen zuchtbedingten Krankheiten und insbesondere zu viel Leid bei Haltung, Transport und Tötung. Indem wir die pflanzliche Ernährung fördern, berücksichtigen wir auch die Interessen der Tiere, die aktuell in großer Zahl geschädigt werden. Weltweit werden jährlich knapp 60 Mrd. Landlebewesen für die Produktion von Eiern, Milchprodukten und Fleisch unter meist grausamen Bedingungen gehalten.54 Laut dem statistischen Bundesamt werden alleine in Deutschland jeden Tag über 2.000.000 Tiere getötet.55

Wissenschaftliche Ergebnisse der Neurobiologie belegen, dass nicht-menschliche Tiere in ähnlichem Maße wie der Mensch über Bewusstsein verfügen.56 Dadurch sind sie in der Lage, Leid und Freude zu empfinden. Die Produktion tierischer Nahrungsmittel ist somit momentan dafür verantwortlich, dass diese bewusstseinsfähigen Lebewesen unter den Bedingungen ihrer Haltung und Schlachtung massives Leid erfahren. Gekoppelt mit dem Ausmaß der industriellen Produktion macht dies die nachhaltige pflanzliche Ernährung zu einer der größten ethischen Prioritäten unserer Zeit.

Schlachtung bei Bewusstsein: Dass die Nutztierindustrie Tiere schädigt, ist im Schlachthof am offensichtlichsten. Bei 4-9% der Rinder muss nachgebolzt werden, bei 0,1-1% der Schweine versagt die Kohlendioxidbetäubung.5758 Das bedeutet, dass in Deutschland jährlich über 142.000 Rinder und Kälber sowie über 58.000 Schweine bei Bewusstsein aufgeschlitzt bzw. gebrüht werden.596061 Dies steht in krassem Widerspruch zu §4 des Tierschutzgesetzes:

Ein Wirbeltier darf nur unter wirksamer Schmerzausschaltung (Betäubung) in einem Zustand der Wahrnehmungs- und Empfindungslosigkeit oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden.62

Verhaltensstörungen und Euterentzündungen: Die Milchtierhaltung ist nicht so idyllisch, wie uns die Werbung weismacht.63 Mutterkühe und Kälber werden in der ersten Woche nach Geburt getrennt64 – auch in 95% der Bio-Betriebe65 – obwohl Kühe eine ausgeprägte Mutter-Kind-Bindung haben66. Die stark verkürzte Saugdauer der Kälber hat Verhaltensstörungen zur Folge: Kälber besaugen sich gegenseitig.67 Sie werden deshalb oft in Einzelboxen gehalten und mit einem Milchersatz ernährt.68 Damit Kühe ständig Milch geben, müssen sie ständig gebären.69 Hat eine Kuh ursprünglich 8l Milch/Tag gegeben, um ihr Kalb zu ernähren, so liegt die “Milchleistung” heute bei 25l/Tag.70 Die Überzüchtung führt zu vielen Gesundheitsproblemen.71 Auch jede dritte Bio-Milchkuh leidet an Euterentzündungen.72

Vergasung und Kannibalismus: In der Hühnerindustrie sind die Missstände ebenfalls zahlreich.73 In der Eierwirtschaft werden alle männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen vergast oder geschreddert, weil sie keine Eier legen und zuchtbedingt zu wenig Fleisch ansetzen.74 Allein in Deutschland betrifft dies über 45 Mio. Küken jährlich.75 Nachdem sie in einem Jahr 300 Eier gelegt haben, werden die Legehennen ebenfalls vergast. Wie bei der Kükenvergasung macht Bio auch hier bis auf wenige Ausnahmen keinen Unterschied.76 Auf 1m2 leben im Schnitt 20 Masthühner. Sie erreichen in 33 Tagen 1,6kg Gewicht, sind dann “schlachtreif” und werden getötet – bei einer Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren.77 Auch hier führt die Überzüchtung zu vielen Krankheiten78, zu Federpicken und Kannibalismus79 – auch bei Bio, auch in Deutschland80. Dies obwohl vorbeugend die empfindlichen Schnäbel gestutzt werden, legal. Erst ab 2017 wird diese Praxis in Deutschland verboten sein.81

Kastration und Herzversagen: In der Schweinehaltung leidet das Tierwohl ebenfalls.82 Pro Geburt werden 1-2 Ferkel von ihrer Mutter erdrückt.83 Nach 18 Tagen werden sie von der Mutter getrennt.84 Damit sie ihre Artgenossen nicht verletzen, werden ihnen die Zähne geschliffen.85 Eber werden einzig wegen ihres Geruchs kastriert – legal.86 In der Mast erreichen Schweine in weniger als 6 Monaten über 100kg und damit “Schlachtreife”.87 Zuchtbedingte Krankheiten wie Gelenkschäden und Herzversagen sind verbreitet.88 Auch in der Intensivhaltung von Schweinen kommt es häufig zu Kannibalismus.89

Informationsdefizit und Werbung: Das mit Steuergelder subventionierte jedoch nicht verpflichtende Tierschutz-Label ist bisher kaum verbreitet.90 Dabei fühlen sich viele Verbraucher laut Umfragen nicht ausreichend aufgeklärt über die Haltungsbedingungen, obwohl es ein wichtiger Faktor ihrer Kaufentscheidung sei.91 Irreführende Werbebotschaften mit Begriffen wie “artgerecht” und “tiergerecht” tragen zu diesem Fehlurteil bei.92

Massenproduktion und Tierwohl: Wie aufgezeigt wurde, missachtet aktuelle Nutztierhaltung den Tierschutz systematisch.93 Weshalb? (1) Die Nutztierhaltung ist bei den Ressourcen Land und Nahrung dermassen ineffizient, dass sie trotz Milliardensubventionen nicht wirtschaftlich ist.94 Ihre Effizienzsteigerungen gehen deshalb oft über Leistungssteigerungen bei der “Ressource” Tier und somit auf Kosten des Tierwohls.95 (2) Der zu hohe Konsum tierischer Nahrungsmittel verlangt eine Nutztierindustrie, die am Fließband produziert – allein in Deutschland werden jährlich 730 Mio. Landtiere nach einem Bruchteil ihrer Lebenserwartung getötet.96 Ob konventionell oder biologisch, eine solche Massenproduktion bedeutet für die Tiere unvermeidlich enormes Leid.97 Durch die Förderung der pflanzlichen Ernährung nehmen wir den Tierschutz ernst.

Maßnahmen

Die pflanzliche Ernährung soll gefördert werden, indem der Stellenwert der pflanzlichen Küche institutionell und gesellschaftlich erhöht wird. Ein solcher struktureller Ansatz ist liberal und bewegt die Gesellschaft zielführend zu einer nachhaltigeren Ernährung98: Durch eine Verbesserung des pflanzlichen Ernährungsangebots ernähren wir uns deutlich öfter nachhaltig99, ohne dass unsere Entscheidungsfreiheit eingeschränkt ist und ohne dass wir Einbußen beim Genuss und der Bequemlichkeit in Kauf nehmen müssen.100 In diesem Sinn schlagen wir folgende Maßnahmen vor:

Verbesserung der pflanzlichen Kochkünste:

  1. Berufsausbildung: Derzeit enthalten fast alle Prüfungsmenüs in der Berufsausbildung zur Köchin/zum Koch Fleisch.101 Neu erhält die pflanzliche Küche (vegetarisch und vegan) in der Berufsausbildung zur Köchin/zum Koch einen wichtigen Stellenwert. Die offiziellen Prüfungsmenüs sind mindestens zur Hälfte fleischfrei. Mindestens eines davon ist rein pflanzlich (vegan).
  2. Schulausbildung: Aktuell wird die pflanzliche Küche in der Hauswirtschaftslehre an Schulen kaum berücksichtigt. Neu erhält die pflanzliche Küche (vegetarisch und vegan) in der Hauswirtschaftslehre an Schulen einen wichtigen Stellenwert. Mindestens die Hälfte der Hauptgerichte, die Schülerinnen und Schüler kochen lernen, sind fleischfrei. Mindestens eine Vor-, eine Haupt- und eine Nachspeise pro Quartal sind rein pflanzlich (vegan).
  3. Weiterbildung: Gastronomiebetriebe, die ihren Köchinnen und Köchen eine Fortbildung in pflanzlicher Küche ermöglichen102, sowie Köchinnen und Köche, die von selbst eine solche Fortbildung besuchen, werden finanziell unterstützt. Handelt es sich dabei um Lehrbetriebe oder Lehrmeister, fällt die finanzielle Unterstützung höher aus.

Verbesserung des pflanzlichen Angebots

  1. Öffentliche Betriebe: Gastronomiebetriebe, die Fleischgerichte anbieten, bieten kulinarisch hochwertige vegetarische und vegane Gerichte an. Gastronomiebetriebe öffentlicher Einrichtungen (Mensen an Schulen und Universitäten, Betriebskantinen der öffentlichen Verwaltung, Gefängnisse, Militär etc.) ergreifen geeignete Maßnahmen, um den Absatz der fleischfreien und rein pflanzlichen Menüs zu fördern und den Anteil tierischer Produkte zu verringern (Fortbildung, Deklaration, Präsentation, Preisdifferenzierung).
  2. Privatwirtschaft: Unternehmen, die pflanzliche Nahrungsmittel anbauen oder pflanzliche Produkte herstellen, die geeignet sind, Tierprodukte zu ersetzen, werden von der öffentlichen Hand gezielt gefördert (so wie es z.B. auch bei den erneuerbaren Energien geschieht).

Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen

  1. Empfehlung: Gemeinden, Bundesländer und der Bund geben die Empfehlung heraus, den Konsum tierischer Nahrungsmittel aus den in diesem Papier genannten Gründen zu reduzieren und den Konsum pflanzlicher Mahlzeiten zu erhöhen.
  2. Forschung: Der Bund oder einzelne Bundesländer lassen berechnen, wie hoch die volkswirtschaftlichen Kosten des zu hohen Konsums tierischer Nahrungsmittel sind (Gesundheitskosten, Umweltkosten, Kosten landwirtschaftlicher Abhängigkeit vom Ausland etc.).

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    Treibhausgase (THG): Als Hauptfaktoren des Klimawandels werden meist nur die Bereiche Verkehr und Wohnen genannt. Das ist irrational: Gemäß der UNO-Welternährungsorganisation FAO verursacht die Nutztierhaltung 14,5% der THG-Emissionen.((Gerber, P. J., Steinfeld, H., Henderson, B., et al. (2013). Tackling climate change through livestock. Food and Agriculture Organization (FAO).  

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  89. Freie Universität Berlin (2007). Einfluss unterschiedlicher Faktoren auf das Vorkommen von Schwanzbeißen, Ohrenbeißen und Analmassage.  
  90. Maurin, J. (2014). „Das Label floppt“. taz.  
  91. Meyer-Radtke, M. (2013). Gütesiegel für Fleisch von semiglücklichen Tieren. Die Welt.  
  92. Huber, H. (2013). Problematische Fleischwerbung und tierschützerisches Informationsdefizit. Schweizer Fleisch: Die Illusion vom glücklichen Vieh.  
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  95. Hansen, A. (2014). „Die meisten interessiert Tierhaltung nicht“. Die ZEIT.  
  96. Statistisches Bundesamt (2015b). Fleisch­produk­tion in Deutsch­land im Jahr 2014 auf neu­em Höchst­stand.  
  97. Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt (2009). Massentierhaltung.  
  98. Thaler, R. H., Sunstein, C. R. (2009). Nudge. Improving decisions about health, wealth and happiness (überarbeitete und erweiterte Ausgabe). New York: Penguin Books.  
  99. Universität Basel (2013). Mensa-Kampagne: Mit mehr Vegi-Menüs fast 14 Tonnen CO2 eingespart.  
  100. ARD (2010). Veganes Gulasch – Wie ernährt sich Deutschland.  
  101. Vegucation (2014). Pflanzliche Küche in der Kochausbildung.  
  102. Deutsche Hotelakademie (DHA) (2013). Fernstudium Vegetarisch-vegan geschulter Koch.  

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