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Sentience Politics wird am 12. Juni 2018 die erste nationale Volksinitiative lancieren und darin fordern, in der Schweiz die Massentierhaltung abzuschaffen. Viele der 50 Millionen Landtiere, die in der Schweiz jedes Jahr gezüchtet und geschlachtet werden, leben momentan in Haltungsformen, die ihre grundlegendsten Bedürfnisse  missachten. Die Industrie verbreitet dabei absichtlich die Illusion, dass es in der Schweiz keine Massentierhaltung gebe – obwohl die meisten Schweizer „Nutztiere“ in ihrem Leben weder Gras noch Sonnenlicht sehen.

Die Massentierhaltung treibt die Klimaerwärmung voran, verschärft den Welthunger und die Wasserknappheit, verursacht Antibiotikaresistenzen und verletzt den Verfassungsgrundsatz des Tierschutzes. Sentience Politics möchte dieses Thema deshalb zuoberst auf die nationalpolitische Agenda setzen und dabei nicht nur eine gesellschaftliche Debatte starten, sondern auch mit einem mehrheitsfähigen Initiativtext ernsthaft auf eine Schweiz ohne Massentierhaltung hinarbeiten.

Jetzt unterstützen!

Bevor wir im Frühling 2018 mit dem Unterschriftensammeln durchstarten können, brauchen wir finanzielle Ressourcen, die garantieren, dass wir das historisch wichtige Anliegen auch vors Volk bringen können. Parteien und andere Organisationen gehen von rund CHF 250’000 aus, die allein für das Sammeln und Beglaubigen der Unterschriften benötigt werden. Dabei ist zu bedenken, dass es sich hierbei um etablierte nationale Organisationen handelt, die über eine grosse und sammelbereite Mitgliederbasis sowie über Sekretariate in sämtlichen Kantonen verfügen. Beides trifft auf Sentience Politics (noch) nicht zu.

Anfallende Kosten sind unter anderem:

  • Entlöhnung der Geschäftsleiterinnen
  • Kosten für Design und Webentwicklung
  • Büroräumlichkeiten
  • Versandkosten und Beglaubigung der Unterschriftenbögen
  • Entlöhnung für Vollzeitaktivist*innen / Vielsammler*innen
  • Abstimmungskampagne

Gemäss den Einschätzungen etablierter Vereine und unserem eigenen Budget müssen wir über die nächsten Monate bereits mindestens CHF 250’000 sammeln, um garantieren zu können, dass die Volksinitiative auch zustandekommt.

Dafür brauchen wir euch alle!

Sentience Politics finanziert sich ausschliesslich durch Spenden. Die Massentierhaltung ist eine der grössten ethischen Katastrophen des 21. Jahrhunderts – hilf uns, diesen historischen Schritt zu wagen, das Volk über die tatsächlichen Zustände aufzuklären und die Möglichkeit zu bieten, Massentierhaltung ein für alle Mal abzuschaffen!

Jeder Beitrag zählt – unterstütze die Massentierhaltungsinitiative hier:

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Initiativtext

Eidgenössische Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz
(Massentierhaltungsinitiative)»

Die Bundesverfassung1 wird wie folgt geändert:

neu Art. 80a BV (Landwirtschaftliche Tierhaltung)

1 Der Bund schützt die Würde des Tieres in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Die Tierwürde umfasst den Anspruch, nicht in Massentierhaltung zu leben.

2 Massentierhaltung bezeichnet die industrielle Tierhaltung zur möglichst effizienten Gewinnung tierischer Erzeugnisse, bei der das Tierwohl systematisch verletzt wird.

3 Der Bund legt Kriterien insbesondere für eine tierfreundliche Unterbringung und Pflege, den Zugang ins Freie, die Schlachtung und die maximale Gruppengrösse je Stall fest.

4 Er erlässt Vorschriften über die Einfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen zu Ernährungszwecken, die diesem Artikel Rechnung tragen.

Art. 197 Ziff. 122
12. Übergangsbestimmungen zu Art. 80a (Landwirtschaftliche Tierhaltung) 

1 Die Ausführungsbestimmungen zur landwirtschaftlichen Tierhaltung gemäss Artikel 80a können Übergangsfristen von maximal 25 Jahren vorsehen.

2 Die Ausführungsgesetzgebung muss bezüglich Würde des Tiers Anforderungen festlegen, die mindestens den Anforderungen der Bio-Suisse-Richtlinien 20183 entsprechen.

3 Ist die Ausführungsgesetzgebung zu Artikel 80a nach dessen Annahme nicht innert drei Jahren in Kraft getreten, so erlässt der Bundesrat Ausführungsbestimmungen vorübergehend auf dem Verordnungsweg.

  1. SR 101
  2. Die endgültige Ziffer dieser Übergangsbestimmungen wird nach der Volksabstimmung von der Bundeskanzlei festgelegt.
  3. Richtlinien der Bio Suisse für die Erzeugung, Verarbeitung und den Handel von Knospe-Produkten, Fassung vom 1. Januar 2018, abrufbar unter www.bio-suisse.ch.

Sie möchten mehr über Massentierhaltung in der Schweiz erfahren oder Ihr Umfeld informieren? Das Projekt Tierfreundlich, eine Zusammenarbeit der Veganen Gesellschaft Schweiz und Sentience Politics, zeigt mit einem kurzen Clip auf, wie tierfreundlich die Schweiz momentan ist.

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