Ort

Schweiz

Politische Ebene

National

Benötigte Unterschriften

100 000

Zeitraum

18 Monate

Status

in Vorbereitung

Medienberichte

12

Sentience Politics wird im Frühling 2018 die erste nationale Volksinitiative lancieren und darin fordern, in der Schweiz die Massentierhaltung abzuschaffen. Viele der 50 Millionen Landtiere, die in der Schweiz jedes Jahr gezüchtet und geschlachtet werden, leben momentan in Haltungsformen, die ihre grundlegendsten Bedürfnisse  missachten. Die Industrie verbreitet dabei absichtlich die Illusion, dass es in der Schweiz keine Massentierhaltung gebe – obwohl die meisten Schweizer „Nutztiere“ in ihrem Leben weder Gras noch Sonnenlicht sehen.

Die Massentierhaltung treibt die Klimaerwärmung voran, verschärft den Welthunger und die Wasserknappheit, verursacht Antibiotikaresistenzen und verletzt den Verfassungsgrundsatz des Tierschutzes. Sentience Politics möchte dieses Thema deshalb zuoberst auf die nationalpolitische Agenda setzen und dabei nicht nur eine gesellschaftliche Debatte starten, sondern auch mit einem mehrheitsfähigen Initiativtext ernsthaft auf eine Schweiz ohne Massentierhaltung hinarbeiten.

Jetzt unterstützen!

Bevor wir im Frühling 2018 mit dem Unterschriftensammeln durchstarten können, brauchen wir finanzielle Ressourcen, die garantieren, dass wir das historisch wichtige Anliegen auch vors Volk bringen können. Parteien und andere Organisationen gehen von rund CHF 250’000 aus, die allein für das Sammeln und Beglaubigen der Unterschriften benötigt werden. Dabei ist zu bedenken, dass es sich hierbei um etablierte nationale Organisationen handelt, die über eine grosse und sammelbereite Mitgliederbasis sowie über Sekretariate in sämtlichen Kantonen verfügen. Beides trifft auf Sentience Politics (noch) nicht zu.

Anfallende Kosten sind unter anderem:

  • Entlöhnung der Geschäftsleiterinnen
  • Kosten für Design und Webentwicklung
  • Büroräumlichkeiten
  • Versandkosten und Beglaubigung der Unterschriftenbögen
  • Entlöhnung für Vollzeitaktivist*innen / Vielsammler*innen
  • Abstimmungskampagne

Gemäss den Einschätzungen etablierter Vereine und unserem eigenen Budget müssen wir über die nächsten Monate bereits mindestens CHF 250’000 sammeln, um garantieren zu können, dass die Volksinitiative auch zustandekommt.

Dafür brauchen wir euch alle!

Sentience Politics finanziert sich ausschliesslich durch Spenden. Die Massentierhaltung ist eine der grössten ethischen Katastrophen des 21. Jahrhunderts – hilf uns, diesen historischen Schritt zu wagen, das Volk über die tatsächlichen Zustände aufzuklären und die Möglichkeit zu bieten, Massentierhaltung ein für alle Mal abzuschaffen!

Jeder Beitrag zählt – unterstütze die Massentierhaltungsinitiative hier:

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Initiativtext (nicht endgültig)

Nationale Volksinitiative

neu Art. 80a BV (Landwirtschaftliche Tierhaltung)

Der Bund schützt die Würde des Tieres in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Die Tierwürde umfasst den Anspruch, nicht in Massentierhaltung zu leben.

Massentierhaltung bezeichnet eine technisierte Tierhaltung in Grossbetrieben zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte, bei der das Tierwohl systematisch verletzt wird.

Der Bund legt die Kriterien für eine tierfreundliche Unterbringung und Pflege, den Zugang ins Freie, die Schlachtung und die maximale Gruppengrösse je Stall fest.

Der Bund erlässt Vorschriften über den Import von Tieren und Tierprodukten zu Ernährungszwecken, die diesem Artikel Rechnung tragen.

Art. 197 BV (Übergangsbestimmungen)

neu Ziff. ###  Die Ausführungsbestimmungen zur landwirtschaftlichen Tierhaltung gemäss Art. 80a BV können Übergangsfristen für die Transformation der landwirtschaftlichen Tierhaltung von maximal 25 Jahren vorsehen.  Die Ausführungsgesetzgebung orientiert sich bezüglich Würde des Tiers an Bio Suisse Standards (mindestens Stand 2017). Ist die Ausführungsgesetzgebung zu Art. 80a BV nach dessen Annahme nicht innert 3 Jahren in Kraft getreten, erlässt der Bundesrat Ausführungsbestimmungen vorübergehend auf dem Verordnungsweg.

Sie möchten mehr über Massentierhaltung in der Schweiz erfahren oder Ihr Umfeld informieren? Das Projekt Tierfreundlich, eine Zusammenarbeit der Veganen Gesellschaft Schweiz und Sentience Politics, zeigt mit einem kurzen Clip auf, wie tierfreundlich die Schweiz momentan ist.

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