Historisch: Die Primaten-Initiative kommt vors Bundesgericht!

Kommenden Mittwoch, dem 16. September 2020 ab 09:30 Uhr prüft das Schweizerische Bundesgericht in Lausanne in einer öffentlichen Sitzung die Rechtmässigkeit der von Sentience Politics lancierten kantonalen Volksinitiative «Grundrechte für Primaten». Wir werden uns ab 09:00 Uhr vor dem Gebäude versammeln, um den Medien zu zeigen, dass es sich hierbei um ein Anliegen aus der ganzen Bevölkerung handelt – sei auch du dabei!

Ein positiver Entscheid wäre historisch – er würde es den Stimmberechtigten des Kantons Basel-Stadt ermöglichen, in der international ersten Abstimmung dieser Art über fundamentale Grundrechte unserer nächsten Verwandten abzustimmen.

Die Initiative,  die während der Unterschriftensammlung im Jahr 2016 von 3080 Stimmberechtigten unterstützt worden ist, fordert für über 300 Primaten-Arten ein «Recht auf Leben und auf körperliche und geistige Unversehrtheit». Primaten sind hochintelligent, können mit Menschen in Zeichensprache kommunizieren, sind leidensfähig, empfinden Empathie für andere und können sich sowohl an vergangene Ereignisse erinnern als auch in die Zukunft blicken. Diese Komplexität macht das Leid umso schlimmer, das sie beispielsweise in Tierversuchen erfahren.

Aufgrund der Schutzvorkehrungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind derzeit leider nur Parteien und Medienschaffende eingeladen, der öffentlichen Sitzung persönlich beizuwohnen. Solltest du zu letzteren gehören, kannst du dich natürlich gerne hier dafür anmelden.


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