Einfache ökonomische Analysen der Effektivität individueller Massnahmen zur Senkung der Produktion von „Nutztieren“

Tobias Hagen ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Inhalt

1. Einleitung
2. Analyserahmen: Ökonomische Grundlagen
3. Simulation mit partiellen Gleichgewichtsmodellen
4. Einbeziehung von Aussenhandel
5. Fazit
Quellen

Abstract

Am Beispiel des Marktes für Schweinefleisch werden die Wirkungen individueller Massnahmen von TierrechtlerInnen auf die produzierte Menge und somit die Menge an Tierleid mit Hilfe einfacher ökonomischer Modelle analysiert. Da die Ressourcen von TierrechtlerInnen begrenzt sind, kann das globale Tierleid dadurch reduziert werden, dass man auf möglichst effektive Massnahmen fokussiert. Es zeigt sich, dass Massnahmen auf der Nachfrageseite (Überzeugungsarbeit bei KonsumentenInnen) wahrscheinlich effektiver sind als Massnahmen auf der Angebotsseite (Erhöhung der Produktionskosten). Die Einbeziehung von Aussenhandel in die Analyse schwächt die geschätzte Effektivität aller nur im Inland betriebenen Massnahmen ab – die Wirkungen bleiben aber positiv.

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