Sentience Politics schreibt bereits jetzt politische Geschichte: Unsere ersten zwei Volksinitiativen fordern eine gesetzliche Pflicht für alle öffentlichen Kantinen in Basel und Zürich, täglich mindestens eine pflanzliche Menüoption anzubieten. Mithilfe der Unterstützung von bekannten Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft konnten wir beide Initiativen Ende 2015 einreichen – d.h. über 400.000 Wahlberechtigte werden 2017/18 zum ersten Mal verbindlich über eine pro-vegane Initiative abstimmen. So rückte unsere Arbeit in den Fokus zahlreicher Medienartikel und wurde in einer Dokumentation im nationalen Fernsehen mit über einer halben Million Zuschauern porträtiert. Vor der Abstimmung wird eine ausführliche Begründung der Forderungen an alle Haushalte in den beiden Städten versandt werden und so über 400.000 politisch interessierte Menschen erreichen.  In Luzern wurden die benötigten Unterschriften in der Rekordzeit von 48 Stunden gesammelt.

Im Mai 2016 organisierten wir die erste Sentience Conference in Berlin. Über 300 Teilnehmende kamen mit dem Ziel zusammen, die effektivsten Strategien zu finden, um allen empfindungsfähigen Individuen zu helfen. Mit den Eindrücken von über 20 Vorträgen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Aktivismus entwickelten sich schnell rege Diskussionen. Für zwei Tage waren alle Gruppen der Tierrechtsbewegung vereint mit dem gemeinsamen Ziel, so viel Leid wie möglich zu reduzieren, was zum Austausch vieler Ideen, Strategien und Kontakte geführt hat.

Im Juni 2016 starteten wir eine weitere Initiative in der Schweiz. Diesmal fordern wir Grundrechte für nichtmenschliche Primaten im Kanton Basel-Stadt. Nach der offiziellen Pressekonferenz wurde die Initiative bereits mehrfach in den Medien aufgegriffen – meist ausgesprochen positiv. Diese ersten Reaktionen stimmen uns zuversichtlich für die Abstimmung in den nächsten Jahren. Die Einreichung der Unterschriften ist für diesen Sommer geplant.

Im Frühling 2018 werden wir in der Schweiz eine nationale Volksinitiative zur Abschaffung der Massentierhaltung beginnen. Die Initiative fordert das Recht für Tiere, nicht in Massentierhaltung zu leben, und schafft die weltweit erstmalige Chance, ihre qualvollen Bedingungen zu verbieten. Derzeit sammeln wir Spenden, um die Initiative realisieren zu können, und die Berichterstattung  durch die Medien hat mit grosser Aufmerksamkeit begonnen.

Die Schweiz ist besonders gut geeignet für diese Initiativen aufgrund der Fülle an direkt-demokratischen Instrumenten. Da Volksinitiativen rechtlich bindend sind, ziehen sie automatisch viel mediale und öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. Das macht sie zu einem effizienten Mittel, um gesellschaftliche Debatten anzustoßen. In Berlin findet daher eine  ähnliche Initiative statt.

Zusätzlich zu diesen Initiativen hat Sentience Politics viele Veranstaltungen organisiert, um Anti-Speziesismus in der Gesellschaft zu verbreiten:

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Stand: Mai 2017


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