Wer wir sind

Sentience Politics ist eine politische Denkfabrik. Im Zentrum unserer Arbeit steht die Frage: Wie können wir unsere Ressourcen einsetzen, um so viel Leid wie möglich zu verhindern? Dabei spielt es keine Rolle, wer dieses Leid empfindet. Alle empfindungsfähigen Wesen verdienen moralische Berücksichtigung – nicht nur unabhängig von ihrem Aussehen oder ihrer Herkunft sondern auch von ihrer Spezieszugehörigkeit. Daher setzen wir uns aktuell besonders für nichtmenschliche Tiere ein.

Ein Projekt der

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Philosophie

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Erfahren Sie mehr über die Philosophie, die hinter unserer Arbeit steckt. Mehr…

Forschung

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Informieren Sie sich mit unseren Publikationen zu aktuellen und drängenden Fragen. Mehr…

Politik

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Setzen Sie sich mit uns politisch für alle empfindungsfähigen Wesen ein. Mehr…

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Aktuelle politische Initiativen

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Grundrechte für Primaten in Basel-Stadt

Nichtmenschliche Primaten haben wie auch wir Menschen ein fundamentales Interesse an ihrem Leben sowie körperlicher und geistiger Unversehrtheit. Dem trägt die Schweizerische Tierschutzgesetzgebung jedoch nicht Rechnung: Wir forschen an Primaten unter teils qualvollsten Bedingungen und negieren selbst ihre grundlegendsten Bedürfnisse – oft für Studien mit höchst fraglichem Nutzen. Trotz der Aufsicht durch Ethikkomissionen verkommt die vorgeschriebene Interessensabwägung oft zu einer reinen Formalie. Daher fordern wir Grundrechte auf Leben sowie auf körperliche und geistige Unversehrtheit für nichtmenschliche Primaten auf kantonaler Verfassungsstufe.

Kampagne

Globale Armut und Entwicklungszusammenarbeit in Zürich

Die globale Armut ist eines der wichtigsten ethischen Probleme unserer Zeit: Nach wie vor sterben in Entwicklungsländern jeden Tag 20000 Kinder – ein Elend, das wir nur ertragen können, weil wir es nicht selbst täglich vor Augen sehen. Daher soll die Stadt Zürich in Zukunft mit einem Prozent des Budgets hochwirksame Hilfswerke im Bereich der Internationalen Zusammenarbeit unterstützen.

Kampagne

Aktuelle Positionspapiere

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Kultiviertes Fleisch

Die industrielle Massentierhaltung stellt in Bezug auf das Tierwohl, Nachhaltigkeit und Gesundheit ein wachsendes Problem von globalen Ausmaßen dar. Vergangene und aktuelle Bestrebungen die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken und eine vegetarische Lebensweise zu fördern konnten die Nachfrage nach Fleisch bisher nicht bedeutend einschränken. Die Zeit ist reif für innovative technologische Lösungen. Eine solche Lösung ist kultiviertes Fleisch, wobei Tiergewebe mithilfe von Zellkulturtechnologie in einer kontrollierten Umgebung hergestellt wird. Dadurch wird das Aufziehen und Töten von Tieren für Nahrung obsolet. Dieser Ansatz hat großes Potential, alle Bedingungen für eine tierfreundliche, nachhaltige und gesunde Form der Fleischerzeugung zu erfüllen.

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Grundrechte für Primaten

Nichtmenschliche Primaten sind hochkomplexe Wesen und besitzen ein fundamentales Interesse daran, zu leben und körperlich und geistig unversehrt zu bleiben. Die bestehenden rechtlichen Bestimmungen in der Schweiz tragen diesen Interessen aber kaum Rechnung, weshalb Primaten des Schutzes durch Grundrechte bedürfen. Um die Forderung nach Grundrechten umzusetzen, wird ein konkreter Vorschlag für eine kantonale Initiative gemacht, die die Verankerung von Grundrechten auf Leben und auf körperliche und geistige Unversehrtheit für nichtmenschliche Primaten auf kantonaler Verfassungsstufe verlangt.

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